Und das meint die Presse!

Köstliche „Bure“

.... Mit über 300 Personen voll besetzt war die Festhalle beim Auftritt des Kabarettduo „Bure zum Alange“. Nikolaus König und Wolfgang Winterhalter nahmen die Besucher auf eine unterhaltsame Informations- und Zeitreise mit, die sich nicht nur auf die Landwirtschaft, sondern auch auf politische Unzulänglichkeiten bezog. Das köstlich amüsierte Publikum sparte nicht mit Szenenapplaus...

Südkurier vom 18.05.2009


Musikkabarett

Als „Bure zum Alange” standen die Schwarzwälder Nikolaus König (links) vom Bartleshof in Breitnau und Wolfgang Winterhalder vom Kirnerhof in Titisee/Neustadt vor rund 200 Gästen auf der Bühne des Birndorfer Pfarrsaales. Sie boten mit ihrem Musikkabarett, gespickt mit Anekdoten, einen unterhaltsamen Abend.

Südkurier Albruck vom 27.04.2009


Bauern zum Anfassen

Ein spannendes Kabarett wurde den Jägern des Schwarzwald-Baar-Kreises zum Abschluss ihrer Jahreshauptver- sammlung geboten. „Bure zum Alange“, nennt sich das Zweimann-Theater im alemannischen Dialekt, was übersetzt „Bauern zum Anfassen“ bedeutet. Das Kabarett lebt von den originellen Ideen der beiden Hobby-Schauspieler Nikolaus König aus Breitnau und Wolfgang Winterhalder aus Titisee-Neustadt. Sie verstanden es, die zahlreichen Jäger im Publikum mit ihrem „Jägerlatein“ zu begeistern. Dass sie sich bestens auskennen mit Viehzucht und Ackerbau, mit Vorschriften der EU und Eigenheiten der Kurgäste, aber auch mit der Jagd und mit Tieren aller Art, davon zeugten ihre aktuellen Sketsche. Wolfgang Winterhalder wechselte öfter seine Rolle, während Nikolaus König den Bauern auf eigener Scholle darstellte. In dieser Eigenschaft bekommt er Besuch von einem Kurgast, der mit seinem „Quad“ die Auervögel verjagt und eine Ferienwohnung mit fünf Sternen sucht. Zum guten Schluss taucht noch ein Motivations-Trainer der Regierung auf, um das „Bauernsterben“ im Schwarzwald zu verhindern..

Südkurier Schönwald vom 27.03.2009


„Bure zum Alange“

Auf eine unterhaltsame kabarettistische Informations- und Zeitreise nahmen Wolfgang Winterhalder und Nikolaus König die Besucher bei „Bure zum Alange“ mit. Kaum ein Platz war noch frei im Langenschiltacher Gasthaus „Krone“ und alle warteten gespannt auf das Musikkabarett der „Bure vom Wald.“ Seit zehn Jahren führen Winterhalder und König mit kleinen und großen Unzulänglichkeiten ihr gespannt zuhörendes Publikum von einer zur anderen pointenreichen Spitze. Zeitnah, am Ohr der Welt, präsentieren sie Einblicke in landwirtschaftliche Sorgen und Nöte. Als Höhepunkt eines treffsicheren Abschnitts greift das Duo zu Gitarre (Nikolaus König) und Akkordeon (Wolfgang Winterhalder) und besingt ausdrucksstark die letzten Szenen.

War er nun ein „Wälderbur“ oder doch nicht? Tourist Hermann Schwaderlappen, mit seinem so gut wie akzentfreien Kölner Dialekt. Dem es nie zu viel wurde, den bodenständigen Schwarzwald-Bauern mit seiner angelesenen und aus dem Internet aufgegriffenen Weisheit übertrumpfen zu wollen. Nach dreißig Jahren Urlaub auf dem Land stellt er fest, dass der Bauer zu viel für die Milch verlange und diese in Lebensmittelmärkten billiger zu erhalten sei. Deswegen fordert er das „Kannenpfand“ zurück.

Sei es der Milchstreik vor Jahresfrist und dem passenden Liedbeitrag „Billig, billig mues es sie“, mit dem das Duo den Nagel auf den Kopf traf. Das schwierige Journalistenleben in Putins Reich oder die alles regulierende EU im fernen Brüssel mit dem Motivationsberater „Jan van de Beule“. Allein der Hinweis auf „Bauer sucht …“ reichte aus um schallendes Gelächter zu erzeugen. Auch nachdenkliches, denn als aktive Landwirte wissen beide Bescheid wie es um die Gehöfte im Schwarzwald bestellt ist, wenn der Jungbauer auf die Suche nach einer Frau geht und diese dann merkt, „dass sie nicht den Mann sondern den ganzen Hof geheiratet hat“ und irgendwann gefrustet vom Acker geht.

Aufatmend wurde angedeutet, dass es in Amerika wieder aufwärts geht und die Deutschen „wünschen sich ja auch einen Obama.“

Werner Müller
Südkurier St. Georgen vom 03.02.2009


Kabarett zum Nachdenken

Leibhaftige Bauern auf der Bühne, 300 Gäste in der Halle und ein hintergründiges, niveuvolles Musikkabarett: Die „Bure zum Alange“ mit Norbert König und Wolfgang Winterhalter gastierten am Samstagabend auf Einladung des Sportvereins in der ausverkauften Mundelfinger Aubachhalle.

Die beiden 39 und 35 Jahre alten Landwirtschaftsmeister aus Rudenberg und Siedelbach heben sich ab mit ihrem Schwarzwälder Kabarettprogramm. Sparsame Gestik, kombiniert mit feinsinnigem, trockenem Humor, ausgefeilte Wortgefechte und kritische gesangliche Eigenkompositionen, bringen eine ernste Botschaft dem Publikum nahe: „Billig muss es sein, die Rechnung kommt erst hintendrein“, ist die erste, von Akkordeon- und Gitarrenklängen untermalte Gesangseinlage.

Die Finger werden auf die Wunden eines jahrhundertealten Berufsstandes gelegt. König und Winterhalter gehen mit dem Verbraucher hart ins Gericht: Der Bauerntod ist das Verhalten der Verbraucher: „Ist das Fleisch auch wirklich fein, kauft man es denn billig ein?“, ist eine von vielen, im Laufe des Abends gestellten hintergründigen Fragen.

Mit Witz und Ironie, Schlagfertigkeit und trockenem Humor entspannen sich zwischen dem Waldbauern alias Norbert König und dem feinen, besserwissenden „Rheinländer Touristen“ Wolfgang Winterhalter Gespräche und Wortgefechte zu aktuellen Themen, die einem Landwirt das Leben schwer, dem Schwarzwälder Touristen und dem Publikum die Landwirtschaft begreifbarer machen sollen.

Der Landwirt als Energiewirt, der Landwirt als Fremdenverkehrsführer, der Landwirt als Opfer von Prüfungskommissionen und Motivationsberatern der EU, der Landwirt sucht eine Frau, der Landwirt und seine Heimat: das sind vielschichtige Probleme in einer globalisierten, industrialisierten, auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Welt. Es ist ihr tiefergehendes, umfassendes Denken, die selbstironische Betrachtung ihres eigenen Berufsstandes, welches die Qualität dieses Kabaretts ausmacht. (chö)

Südkurier Hüfingen vom 01.12.2008


„Wer will schon Strom aus Müll und Atom“

Spaß stand bei den „Bure zum Alange“ im Vordergrund. Im voll besetzten Gasthaus Kranz in Bonndorf wurden die Akteure mit großem Applaus empfangen. Die beiden Landwirte wissen, von was sie singen und reden. Sie wollen ernste Themen lustig rüberbringen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Ihr Erfolg: Das interessierte Publikum ist schon gespannt, mit welchem Programm sie wieder auftreten.

Die beiden „Bure“ haben nur teilweise ein festes Programm. Ihre Auftritte sind eine „ewige Baustelle“. Es ist ein ständiger Wandel, wie auf dem Bauernhof: „Kälber werden geboren und eine alte Kuh wird verkauft“. Gerne bauen sie auch die Geschichte der Landwirtschaft in ihr Programm ein. Nikolaus König und Wolfgang Winterhalder treten in der ganzen Region auf. Ihr Programm ist am Bodensee, Hochrhein, Hotzenwald ebenso gefragt wie in Stuttgart, Berlin und Bonn. Im Gasthaus Kranz gastierte das Duo zum zweiten Mal und sagte: „Wir kommen gerne und lieben Bonndorf“.

Erstes Thema war der aktuelle Verfall der Preise für Milchprodukte. Kurgast Schwaderlap stellte fest, dass man die Milch heute nicht mehr beim Landwirt kaufen muss, weil sie im Supermarkt viel billiger ist. Landwirt König fragte sich, was die Streikerei gebracht habe, denn kaum sinkt der Preis, schon wird die Milchkanne zum Bauern zurückgebracht. Der Kurgast meinte, dass der Milchpreis fallen muss, weil nach der Finanzkrise die Banker kein Geld mehr zum Einkaufen haben. Hierzu passte das Lied: „Billig, billig muss es ein, die Rechnung kommt erst hintendrein“.

Zum Bauernsterben meinte das Duo, dass die Leute früher, die keine Perspektive mehr sahen, bis nach Amerika ausgewandert sind. Sie sangen den Blues: „Black forest Man - Schwarzwälder Bur, blieb doch do, geh nicht fort an einen anderen Ort“. Der Landwirt erzählte, dass sich die Nachfahren Ausgewanderter für ihre Wurzeln interessieren. Ein weiteres Thema: Klimawandel und neue Energien, wie die Windkraft. „Energie kommt vom Land, wir haben's in der Hand, wer will schon Strom aus Müll und Atom“.

Bauer König wollte seinem Kurgast das Melken beibringen. Sie unterhielten sich über das Internet und über den Einsatz von Computern auf dem Bauernhof, über Verordnungen und Kontrollen durch die EU. Ein Motivationstrainer aus Brüssel schlug vor, einen Wellness-Bauernhof einzurichten. Gemeinsam stellten die „Bure zum Alange“ fest, dass ohne die Frauen gar nichts geht. Sie sangen: „Du bist das Beste, was mir passieren kann. Zum Glück bin ich dein Mann“. Das Duo wurde mit Riesenbeifall und nicht ohne Zugabe verabschiedet. (ts)

Südkurier Bonndorf vom 10.11.2008


Holztage 2008 Titisee-Neustadt

... Am Samstagabend traten die „Bure zum Alange“ auf. Nikolaus König und Wolfgang  Winterhalder, beide auch Mitglieder der Holzkette Schwarzwald e.V., faszinierten mehr als 250 Besucher im Festzelt auf dem Narrenbrunnenplatz und mancher Besucher hatte Zwerchfell-Muskelkater. Nicht nur, daß Niki König als Aussteller bei den Holztagen auftrat und Wolfgang Winterhalder einen Besucher mimte, auch aktuelle Themen aus dem Leben eines „Bur“ wurden feinsinnig angesprochen und humorvoll hinterlegt. Viele Besucher waren sich nach der über 2-stündigen Vorstellung sicher, daß sie den nächsten
Auftritt der „Bure zum Alange“ nach der Sommerpause wieder besuchen ...

Pressemitteilung www.holzkette.de Autor Anette Pfaff


Landesgartenschau-Event Kehl „Bure zum Alange“

Die zwei Original-Schwarzwaldbauern Nikolaus König und Wolfgang Winterhalter zeigen ein abwechslungsreiches Kabarett mit Musik und Information. Unter dem Motto „Bure zum Alange“ (Bauern zum Anfassen) geht es auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Bauern im Naturpark Südschwarzwald.

Folgen Sie den beiden „Bure“ in eine Welt der Sagen und Anekdoten aus dem Schwarzen Wald. Und erleben Sie den unverwechselbaren Schwarzwälder Humor, der so trocken sein kann wie der Schwarzwälder Schinken saftig ist.

Naturparks Südschwarzwald im August 2004


“Bure zum Alange” bereiten Riesengaudi

Aselfingen. Einfach alles hat gestimmt beim Kabarettabend am Samstag im Aselfinger Farrenstall. Volles Haus, beste Laune und mit “Bure zum Alange” ein Programm, das sich sehen und hören lassen konnte.

Schwarzwälder Bote vom 18.08.2003